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Conversion-Optimierung Checkliste


Prüfliste für Layout, Seitenstruktur und Navigation

  • die Verwendung eines Layouts mit Grid-System sollte bevorzugt werden
  • Aufgrund der Vielzahl an Displaygrößen (von Smartphone über Tablet zu Monitoren) sollte das Layout grundsätzlich immer responsive sein.
  • Whitespace (weißer Freiraum) sollte mit Bedacht eingesetzt werden um dem Besucher die Orientierung zu erleichtern. Damit können auch wichtige Elemente in den Fokus gerückt werden.
  • für die Conversion wichtige Elemente sollten an typischen Positionen im Design zu finden sein. z.B. Navigation oben rechts, Logo verweist auf Startseite usw.
  • Überschriften und andere Content-Elemente nutzen um eine Priorisierung / Übersichtlichkeit im Dokument zu erzeugen
  • Bei Webseiten mit vielen Unterseiten ist es ratsam, eine Breadcrumb-(Brotkrumen) Navigation zu implementieren. Dadurch weiß der Besucher sofort wo er sich befindet. Dieser Punkt wird auch unterstützt, wenn der aktive Webseitenbereich (z.B. “Dienstleistungen”) optisch hervorgehoben wird.
  • Im Hauptmenü nie mehr als 7 Menüpunkte unterbringen. Stattdessen sollten entweder Unterseiten angelegt werden oder Seiten wie Impressum, Datenschutz etc. in ein Footer-Menü ausgelagert werden. Es sollten aber nicht mehr als 2 Unterebenen (Hauptmenü -> Submenü1 -> Submenü2) eingesetzt werden.

Contentprüfliste

  • Im sofort sichtbaren Bereich der Webseite (Above the Fold) sollten die wichtigsten Vorteile für den Besucher ersichtlich sein.
  • Neben interessanten Texten und verlockenden Überschriften sollten auch Inhaltselemente wie Bilder, Videos, Aufzählungslisten oder Tabellen nicht fehlen.
  • Besucher lassen sich besser mit Vorteilen anstatt mit Eigenschaften überzeugen. Die Vorteile sollten nicht nur im Text bzw. in Aufzählungen verwendet werden, sondern auch in klar formulierten Überschriften.
  • Der Zeilenabstand sollte nicht zu eng oder zu weit sein. Dies würde den Lesefluss sowie die Gesamterscheinung des Inhalts erheblich stören.
  • Alle Webseitenelemente (Texte, Buttons etc.) sollten sich kontrastreich vom Hintergrund unterscheiden lassen. So ist beispielsweise gelbe Schrift auf weißem Hintergrund oder orange Schrift auf rotem Hintergrund zu vermeiden.
  • Studien haben bewiesen, dass sich Sätze mit einer Länge von durchschnittlich ca. 60 Zeichen in linksbündigen Absätzen am entspanntesten lesen lassen. Die Schriftgröße sollte ebenfalls ausreichend groß sein.
  • Aufgrund verschiedenen Schriftarten auf diversen Systemen, sollte eine korrekte Anzeige immer überprüft werden.
  • Grundsätzlich ist pro Seite nur ein Thema sinnvoll. Ausnahmen bilden hier Übersichtsseiten wie z.B: “Dienstleistungen” auf welcher anschließend auf die Unterseiten verlinkt wird oder Umfassende Artikel mit Verlinkungen auf weitere Detailseiten.
  • Wichtige Begriffe sollten hervorgehoben werden, um den Besucher beim “Überfliegen” der Webseite “festzuhalten”.

Call-to-Action im Detail

  • Die Alleinstellungsmerkmale und die Call-to-Action sollten eng beieinander platziert werden. Wichtig ist auch, direkt im CTA den USP hervorzuheben.
  • der Call-to-Action sollte auf der Webseite genau einmal platziert werden
  • Weitere Erklärungen, was genau bei oder nach einem Klick passiert mindern die Hemmschwelle.
  • Kostenfreie Downloads wie Whitepaper oder Guides etc. sollten auch so erkennbar sein.
  • Die Dateigröße ist unbedingt anzugeben. Bei mobilen Datenverkehr kann es sonst zu verärgerten Nutzern kommen.
  • Der CTA sollte sehr gut erkennbar sein. Wie auch bei Textelementen ist hier auf ausreichend Kontrast und eine optimale (entsprechend größere) Schriftgröße zu achten.

Bilder und Videos richtig nutzen

  • Nur Bilder mit Mehrwert und keine Stockfotos einsetzen.
  • Die Bildmotive sollten (sofern sie Menschen abbilden) immer positive Emotion zeigen.
  • Musik oder Videos die mit Autoplay gestartet werden, verschrecken einen Großteil der Besucher. Daher sollte man dies tunlichst vermeiden.
  • Werden Dienstleistungen oder Produkte in Videos erklärt, ist 2-3 Minuten die optimale Länge. Kurz, prägnant und möglichst wenig langatmig.
  • Wie bei den Buttons die Dateigröße angegeben werden sollte, so ist auch eine Angabe über die Länge des Videos sehr sinnvoll.

Webseiten-Geschwindigkeit

Formulare

  • Gründe, die für das Absenden des Formulars sprechen, sollte unmittelbar in dessen Nähe zu finden sein.
  • Alle Informationen, die ein Besucher um Ausfüllen des Formulars benötigt sollten schnell ersichtlich sein
  • warum sind die jeweiligen Daten erforderlich
  • was passiert nach dem Bestätigen des Formulars
  • Beschreibungen der Input-Felder sollten immer außerhalb des Feldes platziert werden
  • HTML-5 Input-Types verwenden (https://www.w3schools.com/html/html_form_input_types.asp)
  • Durch die Input-Types werden auch fehlerhafte Eingaben und somit frustrierende Korrekturen der Benutzer verhindert mobile Webseiten
  • genügend Freiraum um CTA oder Interaktionselemente
  • Es sollte ebenfalls die Darstellung im Portrait sowie Landscape-Modus geprüft werden.
  • die mobile Version der Webseite sollte genau auf das Endgerät abgestimmt sein. Es kann notwendig sein, dass verschiedene Elemente in der mobilen Version als andere Version geladen werden. Beispielsweise Konfiguratoren. Eine optimale Darstellung ist sehr wichtig.
  • Buttons dürfen nicht zu klein sein, sie sollten gut klickbar sein

Testing

  • ein Test sollte nur für die wichtigsten Geräte durchgeführt werden
  • abgeschlossene Tests sollten zeitnah archiviert werden
  • Jeder Nutzer sollte an nur einem Test gleichzeitig teilnehmen. Per Cookie können die Webseitenbesucher für parallel laufende Tests ausgeschlossen werden.
  • Seiten, die aktuell getestet werden, sollten nicht verändert werden. Dadurch würde das Testergebnis verfälscht werden
  • ausreichend Zeit für eine Analyse einplanen
  • Priorisierung unbedingt beachten, so kann wertvolle Zeit für wichtige Test genutzt werden
  • Feinoptimierung in der Darstellung erst nach dem Test durchführen
  • Je Test nur ein Element testen
  • umso mehr sekundäre Ziele parallel getestet werden, desto besser lassen sich die Testergebnisse interpretieren
  • Die beste im Test ermittelte Variation sollte schnellstmöglich implementiert werden
  • ein Flackern beim Laden der Testvariante bzw. Webseite sollte vermieden werden
  • die eigene IP-Adresse, sowie die der Angestellten sollte wenn möglich beim Testen ausgeschlossen werden
  • Dokumentation nicht vergessen
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