Onpage-SEO

Onpage-SEO

Alle Optimierungen, die auf der Webseite vorgenommen werden, sind nicht nur für Suchmaschinen. Im Mittelpunkt stehen vor Allem die Besucher der Webseite.

Onpage-Optimierungen

Bevor jegliche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt werden, muss die strategische Ausrichtung klar sein. Ohne Strategie und fest definierte Ziele ist eine Optimierung nicht ratsam. Alle Optimierungen, die auf der Webseite vorgenommen werden, sind nicht nur für Suchmaschinen. Im Mittelpunkt stehen vor Allem die Besucher der Webseite. Gute Optimierungen bewirken gute Rankings, wird jedoch der menschliche Aspekt nicht berücksichtigt oder in den Mittelpunkt gestellt, ist das Endergebnis nicht zufriedenstellend. Denn alle Inhalte stellen wir in erster Linie Menschen zur Verfügung, nicht Suchmaschinen. Außerdem profitieren Webseiten mit einem tollen Nutzererlebnis (und höherer Kundenzufriedenheit) meistens automatisch durch bessere Rankings.

Kurzübersicht technische Optimierung

Server und Hosting-Anbieter
Servertechnologie, Datenbanken, User pro Server, reservierte CPU- und RAM-Leistung, verwendbare Programmiersprachen, Caching usw. Einiger dieser Punkte können beeinflusst werden, andere nicht. Die Wahl des Hosting-Anbieters sollte daher mit Sorgfalt getroffen werden. Beispiel: Eine ungenügende Anbindung des Servers an das Internet kann zu teils sehr schlechten Ladezeiten führen. Jegliche Optimierungen würden dann nicht zu den gewünschten Effekten führen.

CMS und Programmiersprachen
Beispiel PHP: die meisten Server unterstützen nur bis zu einem gewissen Maße ältere PHP-Versionen. Wird das verwendete CMS nicht kontinuierlich weiterentwickelt oder ist zumindest mit aktuellen PHP-Versionen kompatibel, stellt das CMS an sich schon ein nicht zu verachtendes Sicherheitsrisiko dar. Bei aktuellen Programmierstandards profitiert nicht nur die Suchmaschine. Soll die Webseite weiterentwickelt oder regelmäßig mit Updates versorgt werden, sind aktuelle Technologien bzw. CMS-Systeme im Vorteil.

Weitere Faktoren der technischen Optimierungen

Server-Monitoring
Bei Managed-Server besteht eher weniger Sorge um längere Ausfälle. Und sollte ein Server mal ausfallen, kümmert sich der entsprechende Provider um die Problemlösung. Wird der Server jedoch in Eigenregie betrieben, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass regelmäßig alle Parameter und Konfigurationen sowie die Erreichbarkeit überwacht werden, um auf Ausfälle schnell reagieren zu können.

HTTPS
HTTPS wird auf den meisten Servern häufig vom Anbieter „Let’s Encrypt“ kostenfrei angeboten. Kommt HTTPS nicht zum Einsatz, zeigen aktuelle Browser einen deutlichen Hinweis bzw. ein Warnmeldung an. Diese Warnmeldung bedeutet nicht nur einen Vertrauensverlust bei den Webseitenbesuchern, sondern wahrscheinlich auch ein schlechteres Ranking.

Metadaten
Jede einzelne Webseite (egal ob Blog, Landingpage oder Produktseite) sollte über ein individuelles Rich-Snippet verfügen. Insbesondere Titel und Beschreibung, optional ein Bild. Konzepte wie die semantischen Meta-Daten sollten ebenfalls bedacht werden.

Und natürlich noch einige weitere wichtige Faktoren sind…

  • Linkstruktur und interne Links beachten
  • Duplicate-Content vermeiden sowie passende Statuscodes verwenden und Canonicals nutzen
  • Zielgerichtete Steuerung des Crawlings und der Indexierung

Einen wichtigen Punkt noch zum Abschluss: die Ladezeit
Wenn möglich sollte das Thema Sparsamkeit im Vordergrund stehen. Beispielsweise die Sparsamkeit bei der Verwendung von Webseitenelementen wie Bildern. Alles was die Webseitengröße in Größenordnungen erhöht sollte behutsam eingesetzt werden. BTW: Bilder sollten grundsätzlich komprimiert werden. Riesige Javascript- oder CSS-Dateien können die Ladezeit enorm verlangsamen. Nicht nur die Suchmaschine bewertet stabile und schnelle Webseiten besser, sondern auch der Mensch.

Kurzübersicht inhaltliche Optimierung

Webseiten-Struktur
Optimale Webseiten-Strukturen beeinflussen in großem Maß die Zufriedenheit der Webseitenbesucher. Durch gute Strukturen werden Inhalte schneller gefunden (flache Strukturen verkürzen Klickwege). Es sollte darauf geachtet werden, dass wichtige Informationen bestenfalls sofort und unkompliziert erreichbar sind, denn jede Seite kann auch eine „Landingpage sein“. Die Erwartungshaltung, welche im Rich-Snippet geschaffen wurde, muss nun erfüllt werden. Je kleiner eine Webseite ist, desto einfacher die Struktur (größere Webseiten dürfen natürlich entsprechend komplexer sein).

intuitive Benutzerführung
Jeder Besucher deiner Webseite hat den Anspruch, den gesuchten Inhalte so schnell wie möglich zu finden. Mithilfe von folgenden Punkten kannst Du das Verhalten beeinflussen: Navigation, Seitenaufbau, Seitenelemente (Buttons, Links usw.), grafisch / gestalterische Hervorhebungen und Farben.

intuitive Benutzerführung
Jeder Besucher deiner Webseite hat den Anspruch, den gesuchten Inhalte so schnell wie möglich zu finden. Mithilfe von folgenden Punkten kannst Du das Verhalten beeinflussen: Navigation, Seitenaufbau, Seitenelemente (Buttons, Links usw.), grafisch / gestalterische Hervorhebungen und Farben.

Texte
Der Content deiner Webseite ist verantwortlich für deinen Erfolg (die technisch einwandfreie Webseite setzen wir mal voraus). Für gute Rankings muss der Inhalt, welcher am häufigsten als Text vorhanden ist, zur Suchintension passen und möglichst alle relevanten Inhalte sollten vorhanden sein. Ganz nach dem Motto: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Dabei ist es ebenso entscheidend, wie Du die Textverteilung und Darstellung gewählt hast. Eine gesunde Mischung aus Text, Bilder, Aufzählungen, Grafiken usw. bieten deinen Lesern genug Abwechslung und Unterhaltung. Von der Methode, deine Keywords möglichst oft im Text unter zu bringen solltest Du Abstand nehmen. Denn in erster Linie müssen die Texte für deine Besucher gut lesbar sein und Sinn ergeben. Also merke: Schreibe deine Texte nicht für Suchmaschinen. Achte auch auf die Länge der Sätze, deine Wortwahl und eine korrekte Rechtschreibung.

Bilder und Grafiken
Ansehnliche Bilder vermitteln einen guten optischen ersten Eindruck. Mit passenden Bildern kannst Du zudem einen Inhalt auflockern oder etwaige Stimmungen vermitteln. Im Idealfall nutzt Du, sofern es machbar ist, immer eigene Aufnahmen. Bei Stockphots kann es immer passieren, dass ein Mitbewerber zufällig die gleichen Bilder nutzt. Der Wiedererkennungswert wäre dann nicht mehr gegeben. Auf der technischen Seite solltest Du auch die Bildgröße und das Bildformat im Blick behalten. Verwende eine passende Bildgröße: beträgt die angezeigte Bildgröße nur 500px 500px muss die Bilddatei keine Abmaße von 2000px 2000px haben. Wenn möglich solltest Du deine Bilder immer komprimieren, denn damit wird das Bild meistens nochmal deutlich verkleinert. Tipp: compressor.io. Aktuell kommen auch immer häufiger neue Bildformate wie ‚WebP‘ zum Einsatz.

Conversion
Von den Webseiten-Besuchern wünschen und erwarten wir eine Reaktion. Das kann der Kauf einer Ware sein, das Ausfüllen eines Formulars, eine Anfrage, einen Anruf und vieles mehr. Häufig wird vergessen eine Möglichkeit zu bieten, das der Besucher das Conversionziel auch einfach erreichen kann. Beispiel: Ein B2B-Blogbeitrag verfügt nicht über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme (Formular, Mailadresse usw.). Bei Shops sollte der Fokus klar auf den Warenkorbabschluss bzw. die abschließende Bestellung gerichtet sein.

Tracking / Testing
Erfahrene Marketing-Experten wissen, dass jede Zielgruppe Ihre speziellen Eigenheiten besitzt. Die groben Eigenschaften, wie eine Seite aufgebaut werden soll und welche Elemente die Conversion positiv beeinflussen sind den meisten Marketing-Fachleuten auch bewusst. Jedoch ist der Weg zum Conversion-Uplift häufig nicht einfach. Denn ob Änderungen zum gewünschten Erfolg führen kann niemand vorhersagen. Daher musst Du testen, testen, testen und Tracking nutzen - ein Patentrezept gibt es nämlich in den allermeisten Fällen nicht. Die schnellste und einfachste Lösung ist das A/B-Testing. Hierbei werden abwechselnd die alte (A) und die überarbeitete (B) in den Suchergebnissen ausgespielt. Alle Webseiten mit dem Ziel etwas zu verkaufen, sollten unbedingt Tracking nutzen, dass dabei auf aktuelle Datenschutzstandards zu achten ist, versteht sich von selbst. Neben der klassischen Verhaltensanalyse solltest Du unbedingt auch deine Ziele (z.B. Formulare, Bestellschritte usw.) tracken. Auch Teilziele (z.B. Wo erfolgte Abbruch im Bestellprozess?) sind für einer Conversion-Optimierung sinnvoll.

Low hanging fruits der OnPage-Optimierung

  • Meta-Daten: Title- und Description-Tag
  • kontinuierliche Veröffentlichung von qualitativ guten Inhalten
  • gut lesbare Texte mit korrekter Rechtschreibung
  • keine doppelten Inhalte (canonical-tag verwenden)
  • übersichtliche Textstruktur (Überschriften, Abstände, Aufzählungen) + technisch korrekt
  • interne Verlinkung pflegen
    • oberer Seitenbereich: Links zu verwandten Themen
    • mittlerer Seitenbereich: keine Störung bis auf Conversion-Elemente
    • unterer Seitenbereich: Links zu weiterführenden Themen

kleine Checkliste

  • Serverleistung / Ladezeiten
  • optimale responsive Darstellung (Mobile + Desktop)
  • Caching
  • Umleitungen
    • mit www. oder ohne
    • von http zu https
    • 301, 302, 404
  • robots.txt und Sitemap
  • canonical, index, follow
  • Meta-Tags (Title, Description, Image)
    • animiert zum Klicken
    • beschreibt Inhalt
    • Marke / Brand sind erkennbar
  • Strukturierte Daten und Schema.org
  • Rich Snippets
  • schlechte Links entfernen (Bad Neighbourhood)
    • Cloaking, Spamming, gekaufte Links, Linkfarming, Keyword Stuffing
  • URL-Struktur und Klicktiefe
  • keine Syntaxfehler (HTML-Elemente wie Überschriften etc.) - fehlende schließende Tags
  • fehlerfreies HTML/CSS/PHP/JS etc (siehe z.B. in Chrome F12 -> Console)
  • Verlinkungen (INTERN / extern)
  • Möglichkeiten zum Sharing von Inhalten
  • optimierte Texte
  • kein duplicate Content